VOICES OF RESISTANCE

About us

Voices of Resis­tance is a Video Pro­ject that aims to crea­te a plat­form to give voice to refu­gees and pro­vo­ke a cri­ti­cal and fun­da­men­tal dis­cus­sion in this socie­ty with a cen­tral ques­ti­on: Why and how can this socie­ty tole­ra­te and accept the cru­el tre­at­ment of peop­le who are “othe­red” while living in this society? 

Refu­gees have rich, valu­able expe­ri­en­ces and know­ledge to share and from which the wider socie­ty can learn much more, but often, the forum to do so is mis­sing. And even in forums whe­re such exch­an­ges could take place, the­re are often attempts to usurp refu­gee voice by “nice” sup­por­ters! Rather than aspi­re to have such con­ver­sa­ti­ons on equal/eye level, refu­gees are being loo­ked down on becau­se of all the nega­ti­ve con­no­ta­ti­ons that comes with the “refu­gee” label.

No more!!! Refu­gees are here and will speak for themselves.

Über Uns

Voices of Resis­tance ist ein Video­pro­jekt, das eine Platt­form schaf­fen will, um Refu­gees Gehör zu ver­schaf­fen und eine kri­ti­sche und grund­le­gen­de Dis­kus­si­on in die­ser Gesell­schaft mit einer zen­tra­len Fra­ge zu pro­vo­zie­ren: War­um und wie kann die­se Gesell­schaft die grau­sa­me Behand­lung von Men­schen tole­rie­ren und akzep­tie­ren, die „ othe­red“ wer­den, also zu „anders“ defi­niert wer­den, wäh­rend Sie in die­ser Gesell­schaft leben?

Refu­gees haben rei­che, wert­vol­le Erfah­run­gen und Kennt­nis­se zu tei­len, von denen die Gesell­schaft viel mehr ler­nen kann, aber oft fehlt das Forum dafür. Und selbst in Foren, in denen ein sol­cher Aus­tausch statt­fin­den könn­te, gibt es oft Ver­su­che, die Stim­me von Refu­gees durch „net­te“ Unterstützer*innen zu usur­pie­ren! Anstatt sol­che Gesprä­che auf Augen­hö­he zu füh­ren, wird auf Refu­gees wegen all der nega­ti­ven Kon­no­ta­tio­nen, die mit dem „Refu­gee“ ‑Label ver­bun­den sind, herabgeschaut.

Nicht mehr!!! Refu­gees sind hier und wer­den für sich selbst sprechen.

Voices of Resis­tance is an inde­pen­dent pro­ject and not affi­lia­ted with any poli­ti­cal par­ty or foun­da­ti­ons. It is an emer­ging pro­ject in the are­as of Empower­ment and Self-orga­ni­sa­ti­on that is being gui­ded by the Bre­men Empower­ment Pro­ject in coope­ra­ti­on with Coope­ra­ti­va-Film and Rosa-Luxem­burg-Initia­ti­ve, Bremen.

Voices of Resis­tance ist ein unab­hän­gi­ges Pro­jekt, es ist nicht ver­bun­den mit Par­tei­en oder Stif­tun­gen. Es ist neu ent­stan­den in den Berei­chen Empower­ment und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, das vom Bre­mer Empower­ment-Pro­jekt gelei­tet wird, in Zusam­men­ar­beit mit Coope­ra­ti­va-Film und der Rosa-Luxem­burg-Initia­ti­ve, Bremen.

Voices of Resis­tance is an inde­pen­dent pro­ject and not affi­lia­ted with any poli­ti­cal par­ty or foun­da­ti­ons. It is an emer­ging pro­ject in the are­as of Empower­ment and Self-orga­ni­sa­ti­on that is being gui­ded by the Bre­men Empower­ment Pro­ject in coope­ra­ti­on with Coope­ra­ti­va-Film and Rosa-Luxem­burg-Initia­ti­ve, Bremen.

Voices of Resis­tance ist ein unab­hän­gi­ges Pro­jekt, es ist nicht ver­bun­den mit Par­tei­en oder Stif­tun­gen. Es ist neu ent­stan­den in den Berei­chen Empower­ment und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, das vom Bre­mer Empower­ment-Pro­jekt gelei­tet wird, in Zusam­men­ar­beit mit Coope­ra­ti­va-Film und der Rosa-Luxem­burg-Initia­ti­ve, Bre­men.

The widespread dehu­ma­ni­sa­ti­on, deni­gra­ti­on and socie­tal exclu­si­on of refu­gees are roo­ted in racism. The Coro­na pan­de­mic has again high­ligh­ted and brought it more to the sur­face as refu­gees were so obvious­ly trea­ted dif­fer­ent­ly from the gene­ral populace.

Thus, the Coro­na pan­de­mic has been a magni­fy­ing glass: Exis­ting sys­temic fail­u­res and short­co­mings have beco­me ever more obvious. Ger­man laws and regu­la­ti­ons as well as human rights as it rela­tes to health were not app­li­ca­ble to refu­gees in this society.

It was this latent racism that brought us to the idea of this pro­ject. The­re­fo­re the first video clips and inter­views deal with the situa­ti­on in the mass accom­mo­da­ti­on for refu­gees and their tre­at­ment there.

Howe­ver the pro­ject wants to cover a lot more the­mes about the situa­ti­on of refu­gees in Bre­men and Ger­ma­ny in gene­ral; the public reception/perception of and atti­tu­des to refu­gees, the role of sup­por­ters, power rela­ti­ons and drug poli­tics, what Soli­da­ri­ty means, the effects of Empower­ment, the impor­t­ance of Self orga­ni­sa­ti­on and much more…!!!

The Pro­ject is a no holds bar­red approach that will not shy away from the many con­ten­tious and con­tro­ver­si­al issu­es that affects refu­gees and migrants in this socie­ty. We will go the­re, even when others refu­se to. We name it!!! And the deba­te starts.

It will remain a plat­form in this new ’nor­ma­li­ty’ and also when
Coro­na will once beco­me “a thing” of the past — if it ever will.
 

Die weit ver­brei­te­te Ent­mensch­li­chung, Ver­un­glimp­fung und gesell­schaft­li­che Aus­gren­zung von Refu­gees wur­zelt im Ras­sis­mus. Die Coro­na-Pan­de­mie hat sie erneut her­vor­ge­ho­ben und an die Ober­flä­che gebracht, da Refu­gees  offen­sicht­lich anders behan­delt wur­den als die all­ge­mei­ne Bevölkerung.

Somit war die Coro­na-Pan­de­mie eine Lupe: Bestehen­de Sys­tem­feh­ler und ‑män­gel sind immer offen­sicht­li­cher gewor­den. Die deut­schen Geset­ze und Vor­schrif­ten sowie die Men­schen­rech­te in Bezug auf die Gesund­heit waren für Flücht­lin­ge in die­ser Gesell­schaft nicht anwendbar.

Es war die­ser laten­te Ras­sis­mus, der uns zur Idee die­ses Pro­jekts brach­te. Daher befas­sen sich die ers­ten Video­clips und Inter­views mit der Situa­ti­on in der Massenunterkunft/Lagern für Refu­gees und ihrer Behand­lung dort.

Das Pro­jekt möch­te jedoch viel mehr The­men zur Situa­ti­on der Refu­gees in Bre­men und Deutsch­land im All­ge­mei­nen behan­deln: die öffent­li­che Auf­nah­me / Wahr­neh­mung und Ein­stel­lung zu Refu­gees, die Rol­le von Unterstützer*innen, Macht­ver­hält­nis­se und Dro­gen­po­li­tik, was Soli­da­ri­tät bedeu­tet, die Aus­wir­kun­gen von Empower­ment, die Bedeu­tung von Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und vie­les mehr … !!!

Das Pro­jekt greift alle mög­li­chen Inhal­te auf und scheut sich nicht, auch die vie­len umstrit­te­nen und kon­tro­ver­sen The­men, die Refu­gees und Migrant*innen in die­ser Gesell­schaft betref­fen, zu the­ma­ti­sie­ren. Wir wer­den an die Schmerz­punk­te gehen, auch wenn ande­re sich da ver­wei­gern. Wir benen­nen sie!!! Und die Debat­te beginnt.

Es wird auch in die­ser neu­en ‘Nor­ma­li­tät’ eine Platt­form blei­ben, wenn Coro­na ein­mal die­se Sache aus der Ver­gan­gen­heit sein soll­te — wenn es das je sein wird.